Siegerentwurf „Rollendes Projektbüro" gekürt

Der Sieger steht fest: So wird unser „Rollendes Projektbüro” aussehen …

Ortsteile Studierende

Das rollende Projektbüro

Gewinnerentwurf steht fest

Ein „rollendes Projektbüro” für die Stadt Detmold - ist ein Projekt der Smart Cities Förderung. Die Stadt Detmold möchte einen offenen Austausch vor Ort schaffen, damit die Bürger in ihrer gewohnten Umgebung auch bereit sind sich neuen Themen öffnen. Dazu soll ein „rollendes Projektbüro” entwickelt werden, das mobil, auf kleinstem Raum und als Smart City Showroom die Basis schafft für Gespräche über Nachhaltigkeit in der Kommune. Auch Workshops können im rollenden Projektbüro angeboten werden. „Smart Cities heißt auch, dass wir neue, kreative Formate in der Zusammenarbeit mit der Stadtgesellschaft ausprobieren. Wichtig ist für uns, dass Werte wie Offenheit, Kreativität und Kollaboration durch das Konzept unterstützt werden”, so Bürgermeister Frank Hilker.

Für das Projekt hat sich die Stadt mit dem Stadtverkehr Detmold verbunden: Deren Ticketverkauf-Anhänger soll so um- und ausgebaut werden, dass beide ihn nutzen können. Mit im Boot ist auch die Technische Hochschule OWL (TH OWL): Die Entwürfe für den Ausbau haben Studierende des Fachbereichs „Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur“ an der TH OWL übernommen. Die Aufgabe für die Studierenden war es unter der Leitung von Herrn Prof. Nether am Lehrgebiet „Produktdesign und Ergonomie”, ein umsetzbares Konzept für den Ausbau des Anhängers zu designen. Einschließlich smarter, innovativer und möglichst nachhaltig konzipierter Möbel aus lokalen Ressourcen.

Zum Entwurf gehörten auch die Innenausstattung, Möbel und Aufbauten, die vor dem Anhänger genutzt werden können sowie die äußere Gestaltung des Anhängers. Das Ergebnis sind konkrete Entwürfe, die Gebrauchstauglichkeit, Nutzerintentionen, räumliche und materiale Qualitäten so wie das Umfeld integrieren. Vier Entwürfe sind im Laufe des Jahres 2022 entstanden. Anfang August 2022 traf sich eine Jury, um einen Gewinnerentwurf auszusuchen, der nun umgesetzt werden soll. Gewonnen hat das Modell von Skaidrit Bischoff und Anastasia Mouratidou. Die beiden Gewinnerinnen werden nun gemeinsam mit der Zweitplatzierten Kristina Stoz in einem Folgeprojekt bis zum Jahresende Entwurf und Konstruktion zur Ausführungsreife weiterplanen. Die Umsetzung selbst wird dann von der Stadt beauftragt und ist für das erste Halbjahr 2023 geplant.

Alle Entwürfe können Sie sich unter diesem Link ansehen.

Update September 2023:
Der Name „Stadtkontakt mobil“ ersetzt seit der Fertigstellung des Anhängers den ehemaligen Arbeitstitel „Rollendes Projektbüro“.